Die Irish Terrier Hündin Dschinny startet mit Agility.

Wieder einmal erhalten wir Bilder von Dschinny aus Borghini's erstem Wurf. Bei uns war sie in jungen Wochen die Ausbrecherchampioness. Ihre terriererfahrene Halterin übt mit ihr nicht aus turniersportlichen Ambitionen, sondern weil es beiden Spaß macht. Ihr Irish Terrier Mädchen ist auch ohne Begleithundeprüfung prima erzogen und es gibt zum Glück noch Vereine, die das nicht vorschreiben. Seit dem 12.04.2008, da war Dschinny gute 2 Jahre alt, übt das Team einmal wöchentlich für eine Stunde inklusive Aufbau des Parcours. Nach Abzug der Sommerpause und Fehltagen kamen bisher 22 Übungsstunden zusammen. Von Agility verstehen wir nichts und lassen lieber Frau Niehaus berichten:
Ein Irish Terrier startet mit Agility.
Die Haufen bestehen aus getrocknetem Klärschlamm. Bevor Dschinny kam, waren darauf noch keine Hundespuren. Sie nutzte die Berge für ihren persönlichen Frühsportspaß. Auf unseren Spaziergängen nehmen wir jede Möglichkeit wahr, die für Alltagsagility zu gebrauchen ist. Findlinge, öffentliche Zäune passender Höhe bis gut 80 cm, Baumstämme, Mauern, Pfahlreihen und auch Strohrundballen.
Irish Terrier und Agility im Alltag
Der Hund ist wohl schnell, aber die gemeinsame Richtung ist nicht zu erkennen. Positiv ist der Blickkontakt des Hundes.
Ein Irish Terrier versucht sich in Agility.
Dschinny ist wieder mal viel zu weit voraus. Um ihr Tempo etwas zu bremsen trägt sie hier einen ca. 50 cm langen Kurzführer. Noch besser hilft eine 2 Meter lange, dickere Schleppleine. Dadurch bleibt sie in meiner Nähe, ist aufmerksamer und bekommt dann die Ansage für's nächste Hindernis besser mit. Tempo muss Dschinny nicht lernen, schnell ist sie von alleine. Auf der Wippe muss der Hund den Kipppunkt selber finden. Je leichter das Tier ist, desto schwieriger ist es. Beim ersten Training rannte Dschinny fast bis zum Ende der Schräge und sprang dann von oben ab.
Irish Terrier auf der Wippe im Agility Parcours
Der Steg ist ein einfaches Gerät, aber die gelben Kontaktzonen sollen beachtet werden. Dschinny findet die unwichtig, denn ein Sprung auf die Planke, und in der Mitte wieder runter kürzt ungemein den Weg ab.
Irish Terrier auf dem Steg im Agility Parcours
Der Slalom ist eine Geduldsaufgabe. Leckerchen in der Hand ist gut, aber Dschinny sieht dann die Stangen nicht mehr und jede zweite wäre für sie auch genug Hin und Her. Aber jetzt fängt sie schon an umzuspringen, und mit meiner deutlichen Körpersprache klappt der Links- Rechtswechsel ohne Wurst.
Irish Terrier beim Slalom im Agility Parcours
Auf gerader Strecke mit Hürden zeigt Dschinny ihre Höchstgeschwindigkeit. Wir trainieren wegen kleinerer Hunde meist mit der niedrigen Höhe, aber Dschinny überspringt die höchste Einstellung auch locker aus dem Stand.
Das ist zwar nicht der originale Weitsprung, aber der war für Dschinny nur beim ersten Mal ein Problem. Es macht dabei jeder Hund entweder eine Bruchlandung, oder es wurde mit der Nase gebremst. Alle Hunde haben mutig den zweiten Sprung gewagt, ohne zu verweigern.
Irish Terrier beim Weitsprung im Agility Parcours
Für den einfachen Tunnel braucht Dschinny sich nicht mal zu bücken. Schwierig wird es, wenn der Tunnel in U-Form liegt und mal rechts, oder mal links der Eingang ist. Da ist dann nicht Mitdenken, sondern Gehorsam gefragt.
Irish Terrier zum Tunnel im Agility Parcours
Hier sieht man, wie gierig Dschinny auf den nächsten Sprung ist. Der Hund, der sonst nie laut fordert, fiept im Auto aus Vorfreude schon bevor wir am Hundeplatz ankommen. Außerdem hasst Dschinny die Wartezeit, wenn die anderen 5 Hunde trainieren.
Irish Terrier mit Hürden im Agility Parcours
Immer wieder mal geht jemandem ein Leckerchen verloren. Bevor wir weitermachen können, muss Dschinny sich darum kümmern, dass nichts umkommt. Ich darf dann warten, bis es endlich gefunden ist.
Irish Terrier und Leckerchen im Agility Parcours
Der Sacktunnel ist für Dschinny das schwerste Gerät. Locker flitzt sie rein, aber nach 2 Metern fällt der Stoffschlauch zusammen. Dann will der Hund wenden und verdreht den Stoff noch dazu, und kommt am Eingang wieder raus. Meist klappt es mit dem Teil erst beim dritten Durchgang wie gewünscht.
Irish Terrier und der Sacktunnel im Agility Parcours
Hin und wieder geht mein Hund eigene Wege. Dschinny sollte in den Tunnel laufen, aber sie macht einen Abstecher zu meiner Tochter Sandra, der Fotografin.
abgelenkter Irish Terrier im Agility Parcours
Die Hunde haben jetzt eine kurze Auszeit, bis wir die Geräte wieder abgebaut haben. Danach dürfen sie auf dem großen Platz bis zum Umfallen spielen. Wir bauen jedes Mal einen kompletten Parcours mit mindestens 20 Hindernissen auf.
Irish Terrier nach beendetem Agility
Dschinny ist ein Naturtalent. Ohne ehrgeizige Hintergedanken haben wir schon sehr früh, nur so aus Spaß, Vorübungen auf dem Spaziergang gemacht.
Mit sportlichen Grüßen
Brigitte Niehaus
 
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Irish Terrier aus Oberhausen (NRW) / Beate Wetzel / Tel.: 0208-8486203 / www.terrier-irish.de